KI-Schulung

KI-Schulung, die an Den eigentlichen Aufgaben arbeitet

Eine KI-Inhouse-Schulung wirkt nur begrenzt, wenn nach dem Workshop jeder wieder mit eigenen Vorlagen weiterarbeitet. Deshalb endet unser Programm nicht mit der letzten Folie. In einem vierwöchigen Enablement-Sprint verbinden wir Bedarfsanalyse, zwei Workshop-Tage, zwei bis vier firmenspezifische Custom GPTs, ein bau-vertikales Prompt-Set und das Onboarding für eine gemeinsame Kynor-Bibliothek. Dauer: 4 Wochen plus 2 Workshop-Tage Ergebnis: anwendungsbezogene Befähigung, Custom GPTs, Prompt-Set und Verstetigungsplan Investition: ab 4.500 € (Kynor-Lizenzen exklusive) Anschluss: Kynor Team oder Enterprise, optional Optimierungs-Retainer

Woche 1: Erst schauen, wobei KI wirklich helfen soll

Zum Start sammeln wir keine Wunschliste mit KI-Themen. Wir schauen uns an, was Euer Team tatsächlich jeden Tag macht – und wo KI sinnvoll unterstützen könnte. Wir klären konkret:

  • Welche Aufgaben kommen immer wieder?
  • Wo entstehen regelmäßig Entwürfe, Recherchen oder Zusammenfassungen?
  • Welche Ergebnisse brauchen eine bestimmte Tonalität oder Struktur?
  • Wo ist fachliche Prüfung besonders wichtig?
  • Welche Daten gehören nicht einfach in irgendein KI-Tool?
  • Wer soll Prompts und Vorlagen später pflegen und weiterentwickeln?

Daraus wählen wir die Anwendungsfälle aus, an denen wir im Sprint konkret arbeiten. Und wenn eine gute Idee für zwei Workshop-Tage einfach zu groß ist? Dann machen wir sie nicht künstlich kleiner, sondern halten sie als mögliches Folgeprojekt fest.

Woche 2: Verstehen, ausprobieren, besser beurteilen

Im ersten Workshop schaffen wir die gemeinsame Basis. Nicht mit stundenlanger KI-Theorie, sondern direkt an den Aufgaben, die wir in Woche eins ausgewählt haben.

Verstehen, was die KI eigentlich macht

Wir schauen uns an, wie Sprachmodelle Antworten erzeugen, warum dabei Fehler entstehen können und weshalb eine überzeugende Antwort noch lange keine richtige sein muss.

Besser sagen, was gebraucht wird

Gemeinsam entwickeln wir klare Aufgabenstellungen mit Kontext, Ziel, gewünschtem Format und Prüfkriterien. Dabei suchen wir nicht nach dem einen perfekten Prompt, sondern nach Vorlagen, die für Deine Aufgaben funktionieren.

Ergebnisse nicht einfach glauben

Die Teilnehmenden vergleichen Ausgaben, prüfen Quellen und erkennen, wo Informationen fehlen oder Unsicherheit besteht. So wird klar, welche Ergebnisse weiterverwendet werden können – und welche noch einmal geprüft werden müssen.

Festlegen, wo die Grenzen liegen

Für jeden Use Case klären wir: Was darf die KI übernehmen? Wo muss ein Mensch prüfen oder entscheiden? Welche Daten dürfen verwendet werden? Und welche Freigaben braucht es? Die Ergebnisse halten wir direkt fest. Denn aus dem ersten Workshop entstehen die Regeln und Vorlagen, mit denen wir anschließend weiterarbeiten.

Woche 3: Aus dem Workshop werden Werkzeuge

Zwischen den beiden Workshop-Tagen setzen wir das Gelernte in konkrete Anwendungen um. Dafür entwickeln wir zwei bis vier Custom GPTs und ein Prompt-Set, das zu Deinen typischen Aufgaben passt. Ein Custom GPT kann zum Beispiel:

  • Ein Briefing Schritt für Schritt aufnehmen
  • Informationen in eine feste Struktur bringen
  • Technische Inhalte für bestimmte Zielgruppen aufbereiten
  • Entwürfe anhand der Corporate-Kriterien prüfen
  • Recherchen nach einem festgelegten Ablauf vorbereiten

Dabei bekommt nicht jeder Assistent möglichst viele Funktionen. Sondern eine klar abgegrenzte Aufgabe, für die wir Eingaben, gewünschte Ergebnisse und notwendige Prüfungen festlegen. Parallel entsteht Euer Prompt-Set mit widerverwendbaren Vorlagen für typische Aufgaben in B2B, Bau und erklärungsbedürftigen Märkten. Die Vorlagen werden auf den spezifischen Kontext angepasst, damit Du und Dein Team nach dem Sprint nicht wieder bei einem leeren Chatfenster anfangen muss. So wird aus einzelnen Übungen ein Werkzeugkasten, mit dem Du und Dein Team weiterarbeiten könnt.

Woche 4: Workshop 2 testet Alltag, Grenzen und Pflege

Der zweite Workshop-Tag ist kein Wiederholungstermin. Das Team arbeitet mit den aufgebauten Werkzeugen und prüft, ob sie den realen Anforderungen standhalten. Wir testen:

  • typische Standardfälle,
  • fehlende oder unklare Eingaben,
  • fachlich falsche Ausgangsinformationen,
  • abweichende Tonalitäten,
  • sensible Daten,
  • Fälle außerhalb des vorgesehenen Einsatzes,
  • Übergaben an menschliche Ansprechpartner.

Was dabei nicht funktioniert, wird sichtbar gemacht und nachgeschärft. Gleichzeitig klären wir, wer Prompts und Custom GPTs künftig pflegt, wie Änderungen getestet werden und welche Regeln dabei gelten. Denn nach vier Wochen soll nicht nur klar sein, wie die Werkzeuge funktionieren. Sondern auch, wer sich darum kümmert, dass sie es weiterhin tun.

Fünf Kompetenzstufen machen den Fortschritt greifbar

Damit KI-Kompetenz nicht nur ein gutes Gefühl nach dem Workshop bleibt, machen wir konkret, was Mitarbeitende anschließend können sollen.

Erkennen, wo KI wirklich helfen kann

Mitarbeitende lernen, Aufgaben zu identifizieren, bei denen KI sinnvoll unterstützen kann – und genauso wichtig: wann sie nicht die richtige Lösung ist.

Klar sagen, was die KI tun soll

Ziel, Kontext, notwendige Informationen und gewünschtes Ergebnis werden so beschrieben, dass die KI sinnvoll damit arbeiten kann.

Ergebnisse prüfen, statt sie einfach zu übernehmen

Mitarbeitende erkennen Fehler, fehlende Belege und ungeeignete Ausgaben und wissen, wann genauer hingeschaut werden muss.

KI sinnvoll in den Arbeitsalltag einbauen

Freigegebene Prompts und Assistenten werden dort eingesetzt, wo sie hingehören: im vorgesehenen Arbeitsablauf und innerhalb der vereinbarten Regeln.

Aus Erfahrungen bessere Werkzeuge machen

Was im Alltag auffällt, wird strukturiert zurückgespielt. So können Prompts, Regeln und Beispiele Schritt für Schritt weiterentwickelt werden. Dabei muss nicht jeder alles können. Welche Fähigkeiten wichtig sind, hängt davon ab, welche Rolle jemand im Umgang mit KI übernimmt und welche Verantwortung damit verbunden ist.

Custom GPTs zwischen Schulung und Alltag

Eine Schulung vermittelt, wie gutes Arbeiten mit KI funktioniert. Ein Custom GPT bringt diese Prinzipien anschließend direkt in eine konkrete Aufgabe – damit Euer Team nicht jedes Mal bei null anfangen muss. Dafür können wir zum Beispiel hinterlegen:

  • feste Arbeitsschritte, die der Assistent nacheinander durchläuft,
  • Rückfragen, wenn wichtige Informationen fehlen,
  • Tonalität und sprachliche Vorgaben für die Ausgabe,
  • definierte Formate und Strukturen,
  • Beispiele, an denen sich die Ergebnisse orientieren,
  • Hinweise zur fachlichen Prüfung,
  • klare Grenzen, was der Assistent tun darf und was nicht.

So wird aus dem Wissen aus der Schulung ein Werkzeug, das im Arbeitsalltag wieder verfügbar ist. Ein Custom GPT ist trotzdem keine Prozessautomatisierung. Müssen Daten zwischen Systemen übertragen, mehrere Anwendungen miteinander verbunden oder Aufgaben regelmäßig ohne Dialog ausgeführt werden, braucht es einen technischen Workflow. Der Custom GPT unterstützt bei der Aufgabe. Die Automatisierung übernimmt den Ablauf.

Kynor Prompt-Bibliothek

Im Sprint entstehen Prompts, Vorlagen und Arbeitsweisen, die auch danach für das ganze Team verfügbar sein sollen. Dafür richten wir gemeinsam mit den Teilnehmern eine Kynor-Bibliothek ein und zeigen, wie Inhalte dort abgelegt, genutzt und weiterentwickelt werden. So entsteht ein gemeinsamer Ort für das, was im Sprint funktioniert hat – statt vieler einzelner Prompt-Sammlungen auf verschiedenen Rechnern.

Kynor Team für kleinere Teams

Für Teams mit bis zu 15 Nutzern steht Kynor Team für 199 € pro Monat zur Verfügung.

Kynor Enterprise für größere Organisationen

Für bis zu 100 Nutzer gibt es Kynor Enterprise für 449 € pro Monat zuzüglich einmalig 2.500 € Setup. Die Kynor-Lizenz ist nicht im Preis des Enablement-Sprints enthalten. Wir unterstützen beim Onboarding und empfehlen die Variante, die zu Dir, Deinem Team und der geplanten Nutzung passt. Damit aus guten Prompts gemeinsames Wissen wird – und nicht die nächste private Sammlung.

Take-Aways nach dem Workshop

Nach dem Sprint hast Du und Dein Team nicht nur zwei Workshop-Tage hinter euch. Ihr habt gemeinsame Regeln, konkrete Werkzeuge und einen Plan dafür, wie es weitergeht. Dazu gehören:

  • Klare Lernziele und ausgewählte Use Cases für Dich und/oder Dein Team
  • Zwei Workshop-Tage an konkreten Aufgaben aus dem Arbeitsalltag
  • Zwei bis vier firmenspezifische Custom GPTs
  • Ein Prompt-Set für typische Aufgaben in B2B, Bau und erklärungsbedürftigen Märkten
  • Vereinbarte Prüf- und Nutzungsregeln für den sicheren Einsatz
  • Kynor-Onboarding inklusive Empfehlung für die passende Lizenz
  • Geklärte Verantwortlichkeiten für Pflege und Weiterentwicklung
  • Eine Übersicht über offene Punkte und sinnvolle nächste Schritte

Investition: ab 4.500 € Der konkrete Aufwand richtet sich nach Teilnehmergruppe, Anpassungsbedarf und Komplexität der Custom GPTs. Die Kynor-Lizenz wird separat gebucht. Damit nach vier Wochen nicht nur mehr über KI gesprochen wird – sondern alle Teilnehmer etwas Konkretes haben, womit sie weiterarbeiten können.

Fortsetzung nach dem Sprint

Die Werkzeuge stehen, die Regeln sind geklärt und das Team kann loslegen. Jetzt zeigt der Arbeitsalltag, was gut funktioniert und wo noch nachgeschärft werden muss.

Vorlagen in echten Aufgaben nutzen

Die freigegebenen Prompts und Custom GPTs kommen dort zum Einsatz, wofür sie entwickelt wurden. Fehlen regelmäßig Informationen oder entstehen unerwartete Ergebnisse, wird das festgehalten.

Aus Fehlern bessere Werkzeuge machen

Welche Ergebnisse brauchen häufig Nacharbeit? Wo entstehen immer wieder ähnliche Fehler? Dieses Feedback hilft dabei, Prompts, Beispiele und Assistenten gezielt weiterzuentwickeln.

Klar machen, wer sich kümmert

Jede wichtige Vorlage und jeder Custom GPT braucht eine verantwortliche Person. Sie behält Änderungen im Blick, koordiniert Freigaben und sorgt dafür, dass nicht irgendwann fünf verschiedene Versionen derselben Vorlage kursieren.

Neue Ideen erst prüfen, dann bauen

Neue Use Cases werden nicht automatisch zum nächsten Custom GPT. Zuerst schauen wir, ob Aufgabe, Daten und Verantwortung klar genug sind – und ob ein Assistent überhaupt das richtige Werkzeug dafür ist. So bleibt das Ergebnis des Sprints nicht stehen, sondern entwickelt sich mit dem Arbeitsalltag weiter.

Nächste Schritte und Voraussetzungen

Zwei Workshop-Tage sind ein guter Anfang

Zwei Workshop-Tage machen niemanden automatisch zum KI-Experten. Das Programm garantiert keine feste Zeitersparnis und keine fehlerfreien Ergebnisse. Es ersetzt keine Rechtsberatung, keine vollständige Datenschutzprüfung und keine unternehmensweite KI-Governance. Auch die Frage, welche Kompetenznachweise für konkrete Systeme und Rollen nötig sind, muss gegebenenfalls rechtlich eingeordnet werden. Der Sprint schafft eine praktische, dokumentierbare Ausgangslage. Ihre Wirkung hängt davon ab, ob Werkzeuge genutzt, geprüft und gepflegt werden.

Passt der Sprint zu Deinem Team?

Der Enablement-Sprint ist für Teams gedacht, die KI nicht nur kennenlernen, sondern direkt an konkreten Aufgaben damit arbeiten wollen.

  • Marketingteams mit konkreten, wiederkehrenden Aufgaben
  • HR- und Personalentwicklungsbereiche mit klaren Lernzielen,
  • Führungskräfte, die aus einzelnen KI-Experimenten einen gemeinsamen Ansatz machen wollen,
  • Unternehmen, die Custom GPTs und Prompt-Vorlagen direkt im Rahmen der Schulung entwickeln möchten,
  • Teams, die Prompts, Vorlagen und Arbeitsweisen nach dem Workshop gemeinsam weiter nutzen und pflegen wollen.

Weniger sinnvoll ist der Einstieg, wenn noch gar nicht klar ist, wo KI Arbeitsprozesse unterstützen könnte oder, ob Budgets und unternehmensweite Prioritäten geklärt werden müssen. Dann ist eine KI-Potenzialanalyse oder ein KI-Strategie-Workshop wahrscheinlich der bessere erste Schritt.

Ein Workshop gibt den Impuls

Wir verbinden Lernen, Ausprobieren und konkrete Werkzeuge, damit nach zwei Workshop-Tagen nicht nur mehr Wissen da ist, sondern etwas, womit Du und Dein Team tatsächlich weiterarbeiten kannst. Custom GPTs, Prompt-Vorlagen und gemeinsame Regeln sorgen dafür, dass die Ergebnisse nicht in einzelnen Notizen und Chats verschwinden, sondern ihren Platz im Arbeitsalltag finden.

FAQ

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