
6. Oktober 2026
Ein KI-Entwurf für die Website eines Bauzulieferers liest sich auf den ersten Blick überzeugend.
KI-Schulung
Zum Start sammeln wir keine Wunschliste mit KI-Themen. Wir schauen uns an, was Euer Team tatsächlich jeden Tag macht – und wo KI sinnvoll unterstützen könnte. Wir klären konkret:
Daraus wählen wir die Anwendungsfälle aus, an denen wir im Sprint konkret arbeiten. Und wenn eine gute Idee für zwei Workshop-Tage einfach zu groß ist? Dann machen wir sie nicht künstlich kleiner, sondern halten sie als mögliches Folgeprojekt fest.
Im ersten Workshop schaffen wir die gemeinsame Basis. Nicht mit stundenlanger KI-Theorie, sondern direkt an den Aufgaben, die wir in Woche eins ausgewählt haben.
Wir schauen uns an, wie Sprachmodelle Antworten erzeugen, warum dabei Fehler entstehen können und weshalb eine überzeugende Antwort noch lange keine richtige sein muss.
Gemeinsam entwickeln wir klare Aufgabenstellungen mit Kontext, Ziel, gewünschtem Format und Prüfkriterien. Dabei suchen wir nicht nach dem einen perfekten Prompt, sondern nach Vorlagen, die für Deine Aufgaben funktionieren.
Die Teilnehmenden vergleichen Ausgaben, prüfen Quellen und erkennen, wo Informationen fehlen oder Unsicherheit besteht. So wird klar, welche Ergebnisse weiterverwendet werden können – und welche noch einmal geprüft werden müssen.
Für jeden Use Case klären wir: Was darf die KI übernehmen? Wo muss ein Mensch prüfen oder entscheiden? Welche Daten dürfen verwendet werden? Und welche Freigaben braucht es? Die Ergebnisse halten wir direkt fest. Denn aus dem ersten Workshop entstehen die Regeln und Vorlagen, mit denen wir anschließend weiterarbeiten.
Zwischen den beiden Workshop-Tagen setzen wir das Gelernte in konkrete Anwendungen um. Dafür entwickeln wir zwei bis vier Custom GPTs und ein Prompt-Set, das zu Deinen typischen Aufgaben passt. Ein Custom GPT kann zum Beispiel:
Dabei bekommt nicht jeder Assistent möglichst viele Funktionen. Sondern eine klar abgegrenzte Aufgabe, für die wir Eingaben, gewünschte Ergebnisse und notwendige Prüfungen festlegen. Parallel entsteht Euer Prompt-Set mit widerverwendbaren Vorlagen für typische Aufgaben in B2B, Bau und erklärungsbedürftigen Märkten. Die Vorlagen werden auf den spezifischen Kontext angepasst, damit Du und Dein Team nach dem Sprint nicht wieder bei einem leeren Chatfenster anfangen muss. So wird aus einzelnen Übungen ein Werkzeugkasten, mit dem Du und Dein Team weiterarbeiten könnt.
Der zweite Workshop-Tag ist kein Wiederholungstermin. Das Team arbeitet mit den aufgebauten Werkzeugen und prüft, ob sie den realen Anforderungen standhalten. Wir testen:
Was dabei nicht funktioniert, wird sichtbar gemacht und nachgeschärft. Gleichzeitig klären wir, wer Prompts und Custom GPTs künftig pflegt, wie Änderungen getestet werden und welche Regeln dabei gelten. Denn nach vier Wochen soll nicht nur klar sein, wie die Werkzeuge funktionieren. Sondern auch, wer sich darum kümmert, dass sie es weiterhin tun.
Damit KI-Kompetenz nicht nur ein gutes Gefühl nach dem Workshop bleibt, machen wir konkret, was Mitarbeitende anschließend können sollen.
Mitarbeitende lernen, Aufgaben zu identifizieren, bei denen KI sinnvoll unterstützen kann – und genauso wichtig: wann sie nicht die richtige Lösung ist.
Ziel, Kontext, notwendige Informationen und gewünschtes Ergebnis werden so beschrieben, dass die KI sinnvoll damit arbeiten kann.
Mitarbeitende erkennen Fehler, fehlende Belege und ungeeignete Ausgaben und wissen, wann genauer hingeschaut werden muss.
Freigegebene Prompts und Assistenten werden dort eingesetzt, wo sie hingehören: im vorgesehenen Arbeitsablauf und innerhalb der vereinbarten Regeln.
Was im Alltag auffällt, wird strukturiert zurückgespielt. So können Prompts, Regeln und Beispiele Schritt für Schritt weiterentwickelt werden. Dabei muss nicht jeder alles können. Welche Fähigkeiten wichtig sind, hängt davon ab, welche Rolle jemand im Umgang mit KI übernimmt und welche Verantwortung damit verbunden ist.
Eine Schulung vermittelt, wie gutes Arbeiten mit KI funktioniert. Ein Custom GPT bringt diese Prinzipien anschließend direkt in eine konkrete Aufgabe – damit Euer Team nicht jedes Mal bei null anfangen muss. Dafür können wir zum Beispiel hinterlegen:
So wird aus dem Wissen aus der Schulung ein Werkzeug, das im Arbeitsalltag wieder verfügbar ist. Ein Custom GPT ist trotzdem keine Prozessautomatisierung. Müssen Daten zwischen Systemen übertragen, mehrere Anwendungen miteinander verbunden oder Aufgaben regelmäßig ohne Dialog ausgeführt werden, braucht es einen technischen Workflow. Der Custom GPT unterstützt bei der Aufgabe. Die Automatisierung übernimmt den Ablauf.
Im Sprint entstehen Prompts, Vorlagen und Arbeitsweisen, die auch danach für das ganze Team verfügbar sein sollen. Dafür richten wir gemeinsam mit den Teilnehmern eine Kynor-Bibliothek ein und zeigen, wie Inhalte dort abgelegt, genutzt und weiterentwickelt werden. So entsteht ein gemeinsamer Ort für das, was im Sprint funktioniert hat – statt vieler einzelner Prompt-Sammlungen auf verschiedenen Rechnern.
Für Teams mit bis zu 15 Nutzern steht Kynor Team für 199 € pro Monat zur Verfügung.
Für bis zu 100 Nutzer gibt es Kynor Enterprise für 449 € pro Monat zuzüglich einmalig 2.500 € Setup. Die Kynor-Lizenz ist nicht im Preis des Enablement-Sprints enthalten. Wir unterstützen beim Onboarding und empfehlen die Variante, die zu Dir, Deinem Team und der geplanten Nutzung passt. Damit aus guten Prompts gemeinsames Wissen wird – und nicht die nächste private Sammlung.
Nach dem Sprint hast Du und Dein Team nicht nur zwei Workshop-Tage hinter euch. Ihr habt gemeinsame Regeln, konkrete Werkzeuge und einen Plan dafür, wie es weitergeht. Dazu gehören:
Investition: ab 4.500 € Der konkrete Aufwand richtet sich nach Teilnehmergruppe, Anpassungsbedarf und Komplexität der Custom GPTs. Die Kynor-Lizenz wird separat gebucht. Damit nach vier Wochen nicht nur mehr über KI gesprochen wird – sondern alle Teilnehmer etwas Konkretes haben, womit sie weiterarbeiten können.
Die Werkzeuge stehen, die Regeln sind geklärt und das Team kann loslegen. Jetzt zeigt der Arbeitsalltag, was gut funktioniert und wo noch nachgeschärft werden muss.
Die freigegebenen Prompts und Custom GPTs kommen dort zum Einsatz, wofür sie entwickelt wurden. Fehlen regelmäßig Informationen oder entstehen unerwartete Ergebnisse, wird das festgehalten.
Welche Ergebnisse brauchen häufig Nacharbeit? Wo entstehen immer wieder ähnliche Fehler? Dieses Feedback hilft dabei, Prompts, Beispiele und Assistenten gezielt weiterzuentwickeln.
Jede wichtige Vorlage und jeder Custom GPT braucht eine verantwortliche Person. Sie behält Änderungen im Blick, koordiniert Freigaben und sorgt dafür, dass nicht irgendwann fünf verschiedene Versionen derselben Vorlage kursieren.
Neue Use Cases werden nicht automatisch zum nächsten Custom GPT. Zuerst schauen wir, ob Aufgabe, Daten und Verantwortung klar genug sind – und ob ein Assistent überhaupt das richtige Werkzeug dafür ist. So bleibt das Ergebnis des Sprints nicht stehen, sondern entwickelt sich mit dem Arbeitsalltag weiter.
Zwei Workshop-Tage machen niemanden automatisch zum KI-Experten. Das Programm garantiert keine feste Zeitersparnis und keine fehlerfreien Ergebnisse. Es ersetzt keine Rechtsberatung, keine vollständige Datenschutzprüfung und keine unternehmensweite KI-Governance. Auch die Frage, welche Kompetenznachweise für konkrete Systeme und Rollen nötig sind, muss gegebenenfalls rechtlich eingeordnet werden. Der Sprint schafft eine praktische, dokumentierbare Ausgangslage. Ihre Wirkung hängt davon ab, ob Werkzeuge genutzt, geprüft und gepflegt werden.
Der Enablement-Sprint ist für Teams gedacht, die KI nicht nur kennenlernen, sondern direkt an konkreten Aufgaben damit arbeiten wollen.
Weniger sinnvoll ist der Einstieg, wenn noch gar nicht klar ist, wo KI Arbeitsprozesse unterstützen könnte oder, ob Budgets und unternehmensweite Prioritäten geklärt werden müssen. Dann ist eine KI-Potenzialanalyse oder ein KI-Strategie-Workshop wahrscheinlich der bessere erste Schritt.
Wir verbinden Lernen, Ausprobieren und konkrete Werkzeuge, damit nach zwei Workshop-Tagen nicht nur mehr Wissen da ist, sondern etwas, womit Du und Dein Team tatsächlich weiterarbeiten kannst. Custom GPTs, Prompt-Vorlagen und gemeinsame Regeln sorgen dafür, dass die Ergebnisse nicht in einzelnen Notizen und Chats verschwinden, sondern ihren Platz im Arbeitsalltag finden.
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