
6. Oktober 2026
Ein KI-Entwurf für die Website eines Bauzulieferers liest sich auf den ersten Blick überzeugend.
KI-Potenzialanalyse
Welche KI-Projekte Priorität haben Du weißt, welche Use Cases den größten Mehrwert versprechen und zuerst weiterverfolgt werden sollten. Was für die Umsetzung noch fehlt Wir zeigen, wo Daten, Systeme, Prozesse oder klare Zuständigkeiten ergänzt werden müssen, bevor es losgehen kann. Welche Ideen erst mal warten können Du erkennst, welche Use Cases aktuell zu aufwendig, zu riskant oder schlicht noch nicht reif für eine Umsetzung sind. Wie es konkret weitergeht Du weißt, ob der nächste Schritt weitere Strategiearbeit, die Vorbereitung eines Piloten oder bereits die direkte Umsetzung ist. So entsteht kein Blick in die Glaskugel, sondern eine klare Entscheidungsgrundlage für Zeit, Budget und Deine nächsten Schritte.
Die KI-Potenzialanalyse ist für Deine Prozesse sinnvoll, wenn bereits einiges auf dem Tisch liegt, aber noch nicht klar ist, was davon wirklich weiterverfolgt werden sollte.
Hauptansprechpartner ist meist die Marketingleitung, häufig gemeinsam mit der Geschäftsführung als Sponsor.
Wir starten mit einem halbtägigen Workshop und schauen uns Ziele, Prozesse, bestehende KI-Ideen, Systeme und bekannte Hürden an. Relevante Unterlagen wie Prozessdarstellungen, Systeminformationen oder vorhandene KI-Konzepte nehmen wir ebenfalls unter die Lupe. So entsteht ein gemeinsames Bild davon, wo Du stehst – und worüber wir überhaupt entscheiden.
Aus der Bestandsaufnahme entwickeln wir fünf bis zehn konkrete KI-Use-Cases. Und zwar so, dass sie sich auch wirklich miteinander vergleichen lassen. Für jeden Use Case klären wir: Welches Problem lösen wir? Wer arbeitet damit? Welche Daten und Systeme braucht es? Was soll am Ende besser funktionieren? Und wo muss ein Mensch prüfen oder entscheiden? So vergleichen wir keine fertige Idee mit einem losen „Da könnte man doch mal KI machen“.
Jetzt müssen sich die Ideen beweisen. Wir bewerten jeden Use Case nach denselben Kriterien: Nutzen: Was wird besser, schneller oder verlässlicher – und wie relevant ist das für Euer Unternehmen? Aufwand: Was braucht es an Daten, Technik, Abstimmung, Einführung und laufender Pflege? Risiko: Wie kritisch sind Fehler, Qualität, Datenschutz und Verantwortlichkeiten? Die technische Seite plausibilisieren wir so weit, wie es für eine fundierte Entscheidung nötig ist. Eine detaillierte Architektur oder einen Proof of Concept ersetzt das bewusst nicht.
Am Ende steht keine weitere Ideensammlung, sondern eine klare Reihenfolge. Du und Dein Team erhaltet einen 15–20-seitigen Bericht mit den bewerteten Use Cases, notwendigen Voraussetzungen, erkennbaren Hürden und unserer Empfehlung für die nächsten Schritte. Die Ergebnisse besprechen wir in einer einstündigen Präsentation – remote oder vor Ort. Nach einer internen Prüfung ist eine weitere Stunde Q&A inklusive.
Die Potenzialanalyse entscheidet, was sich lohnt umzusetzen. Deshalb sind Programmierung und Systemintegration, detaillierte technische Architektur, rechtliche Einzelfallprüfungen und eine vollständige KI-Governance nicht Teil der Analyse. Auch konkrete Zeit-, Kosten- oder Umsatzwirkungen lassen sich in dieser Phase nicht garantieren. Dafür weißt Du auf der Grundlage der Analyse genau, was Du sinnvoll beauftragen kannst – und was nicht.
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