
6. Oktober 2026
Ein KI-Entwurf für die Website eines Bauzulieferers liest sich auf den ersten Blick überzeugend.
GEO-Workshop
Eine einzelne Frage zeigt, wie ein KI-System in diesem Moment antwortet: Welche Anbieter tauchen auf? Welche Kriterien sind wichtig? Und auf welche Quellen stützt sich die Antwort? Das ist interessant, aber noch keine Strategie. Denn schon bei der nächsten Frage kann Deine Marke fehlen, ein anderer Wettbewerber auftauchen oder eine andere Quelle den Ton angeben. Deshalb testen wir nicht einfach ein paar Prompts. Wir untersuchen zusammenhängende Fragen in verschiedenen Antwortumgebungen und dokumentieren die Ergebnisse. So wird aus einzelnen Antworten ein belastbares Bild davon, wo Deine Marke sichtbar ist, wo sie fehlt – und warum.
Typische Fragen verbinden Kategorie, Anwendung, Leistungsmerkmale, Nachweise und Hersteller. Für GEO müssen diese Beziehungen eindeutig und belegbar beschrieben sein.
Häufig geht es um Funktionen, Integrationen, Sicherheit, Zielgruppe und Alternativen. Neben Produktseiten werden Dokumentationen, Vergleiche und externe Quellen relevant.
Entscheider fragen nach geeigneten Partnern, Erfahrung und Vorgehensweisen. Projekte, Autoren, Methoden und Branchenbezug helfen dabei, den Anbieter fachlich einzuordnen. Diese Beispiele sind illustrative Prüfszenarien. Sie ersetzen keine bestätigten Case Studies. Der Workshop entwickelt das Prompt-Set aus Deinen tatsächlichen Kundenfragen.
Ein GEO-Workshop ist eine zweiwöchige Analyse- und Planungsleistung für die Sichtbarkeit in generativen Such- und Antwortsystemen. MARCIS testet 15 bis 25 relevante Prompts, dokumentiert Nennungen, Kontext, Quellen und Wettbewerber und prüft anschließend, welche Content-, Struktur-, Daten- oder Technikmaßnahmen sinnvoll sind. Das Ergebnis besteht aus einem Audit-Report, einer GEO-Strategie und einer priorisierten Maßnahmenliste.
SEO bleibt die Grundlage für Auffindbarkeit in klassischen Suchergebnissen. GEO ergänzt die Perspektive um generierte Antworten.
Wir entwickeln ein Prompt-Set, das zu Deinem Markt und den tatsächlichen Entscheidungen Deiner Zielgruppen passt. Von Informations- und Problemfragen bis zu Vergleichen und konkreten Anbieterfragen.
Wir testen die Fragen in ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google AI Overviews. Dabei dokumentieren wir nicht nur, ob Deine Marke genannt wird, sondern auch wie, in welchem Zusammenhang und neben welchen Wettbewerbern. Genauso wichtig: Welche Quellen prägen die Antworten?
Jetzt wird aus Beobachtung Analyse. Wir schauen auf Content, Seitenstruktur, Verlinkungen, Daten, technische Grundlagen und Belege. So finden wir heraus, welche Maßnahmen die Sichtbarkeit Deiner Marke schon jetzt unterstützen – und wo noch etwas fehlt. Dabei trennen wir sauber zwischen dem, was wir beobachten, und dem, was wir daraus fachlich ableiten.
Nicht jede Maßnahme ist gleich wichtig. Deshalb priorisieren wir nach Relevanz, Aufwand und Abhängigkeiten und klären, wer was übernehmen kann. Am Ende steht keine lange Wunschliste, sondern ein Plan: Was Du selbst angehen kannst, wo Unterstützung sinnvoll ist – und was wir erst einmal weiter beobachten.
Der Audit-Report zeigt auf etwa zehn Seiten, bei welchen Fragen Deine Marke auftaucht, wie sie im Vergleich zum Wettbewerb dasteht und welche Quellen die Antworten prägen. Inklusive Prompt-Set, Testmethodik und konkreten Antwortbeispielen.
Das GEO-Strategiedokument übersetzt die Erkenntnisse in konkrete Empfehlungen. Auf etwa 10–15 Seiten zeigen wir, was sich bei Content, Informationsarchitektur, Daten, Technik und Vertrauenssignalen verändern sollte.
Die priorisierte Maßnahmenliste bringt alles in eine sinnvolle Reihenfolge: Was hat Priorität? Was hängt voneinander ab? Wer sollte sich darum kümmern? Und wo kann zusätzliche Unterstützung sinnvoll sein? Damit aus „Wir sollten bei KI-Antworten sichtbarer werden“ ein ziemlich konkretes „Damit fangen wir an“ wird.
Der GEO-Workshop macht sichtbar, was sonst schwer zu greifen ist: Bei welchen Fragen taucht Deine Marke auf? Wer wird stattdessen genannt? Welche Quellen prägen die Antworten – und wo könnt Du selbst etwas verbessern? Was wir nicht versprechen: eine bestimmte Nennung oder eine dauerhafte Position in KI-Antworten. Dafür verändern sich Systeme und Antworten zu schnell. Deshalb dokumentieren wir unsere Tests mit Datum und Plattform und suchen nicht nach dem einen perfekten Ergebnis, sondern nach Mustern über mehrere relevante Fragen hinweg. Dass dieser zusätzliche Blick auf Sichtbarkeit wichtiger wird, zeigen auch aktuelle Zahlen: Google gibt für AI Overviews inzwischen mehr als 2,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer an. Eine Pew-Analyse von Browserdaten aus den USA zeigt gleichzeitig, wie sich das Klickverhalten verändern kann: Erschien eine KI-Zusammenfassung, klickten Nutzer bei 8% der Besuche auf ein klassisches Suchergebnis – ohne KI-Zusammenfassung waren es 15%. Die in der KI-Zusammenfassung genannten Quellen wurden in nur 1% der Besuche angeklickt. Das sagt noch nichts darüber aus, wie sichtbar Deine Marke ist. Aber ziemlich viel darüber, warum es sich lohnt, genau das herauszufinden. Quellen: Google, Mai 2026 | Pew Research Center, Juli 2025
Wenn mehrere Seiten, Daten und technische Maßnahmen zusammenspielen, gehen wir das Ganze gemeinsam an. Von der Website-Struktur bis zur GEO-Implementierung sorgen wir dafür, dass die Erkenntnisse aus dem Workshop auch tatsächlich umgesetzt werden.
Manchmal braucht es keinen großen Umbau. Einzelne Inhalte, Daten oder Seiten lassen sich gezielt optimieren – intern oder gemeinsam mit uns als klar abgegrenztes Arbeitspaket.
KI-Antworten bleiben nicht gleich. Deshalb können wir das getestete Prompt-Set regelmäßig wiederholen und Veränderungen dokumentieren. So erkennst Du und Dein Team, was sich bewegt, wo neue Lücken entstehen und wann es Zeit für die nächste Maßnahme wird.
Im Erstgespräch grenzen wir Kategorien, Zielgruppen und Entscheidungssituationen ein. Danach weißt Du, ob ein Quickcheck genügt oder der GEO-Workshop die richtige Planungsstufe ist. Primärer Weg: Erstgespräch | Sekundärer Weg: GEO-Quickcheck
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